In Großengersdorf hat es nach einem Jahr Pause wieder eine Premiere der Theatergruppe gegeben!
Archiv des Autors: kopernikus1966
Großengersdorf – Gospelkonzert
Falls diese Woche der Kulturteil der NÖN schon zu ist…
Insieme! hatte sich Rev. Frank TT als Verstärkung geholt und zu einer Gospelmesse in die Pfarrkirche von Großengersdorf geladen. Ich bin leider wegen eines Kindergeburtstages nicht rechtzeitig zum Anfang hingekommen (ok, ich hab hauptsächlich die Zugaben miterlebt… :/).
Also da wäre einmal der Gaststar Rev. Frank TT, “der Weiße mit der schwarzen Stimme”:
Chorleiter Sebastian Brandmair kanns aber auch
“Leidenschaft mit Hindernissen”
Auch dieses Jahr gab´s in Pillichsdorf eine Aufführung der Theatergruppe der KJ.
Wie jedes Jahr: sehenswert! (Falls überhaupt noch Karten da sind
)
- George Drobosh in Aktion
- Bill Clayton mit Alibi
- Falsch verbunden!
- Herman Wilcox und Sekretärin Bea kommen sich “nea”
- Jacket wechsle dich
- Sei still mein Herz…
- Schnucki, ach Schnucki!
- Und ich sehe alles vor mir…
- Freistil oder griechisch-römisch?
- Was ich noch erzählen wollte…
- Manche muß man zu ihrem Glück zwingen
- The Blues
- Wos moch´ma jetzt?
- Ein durch und durch korrekter Mann!
Pillichsdorf – A Gulasch und a Bier!
Es ist ein Buch und jetzt eine Ausstellung im Pillichsdorfer Schurlwirt: “A Gulasch und a Bier” von Ferdinand Altmann. Ein Bilderbuch des alten Weinviertel mit seinen Gasthäusern, Wegstationen und ehemaligen Poststationen. Es gab soviel Material, dass gar nicht alle alten Ansichten in einem Band unterkamen… und erfolgreich ist es auch. Mittlerweile ist schon die dritte Auflage da, und der zweite Band folgt wahrscheinlich im Herbst.
“Jimmy Schlager und die Veltliner Doppler Solisten” untermalten die G´schichten und Anektoten mit saftigen Saufliedern von durchaus realistischem Einschlag. Auch eine Gulaschpause wurde mit einem Stück von ihnen verkürzt.
Der Rest des Abends bestand wieder aus den kongenialen G´schichteln von Martin Neid, und natürlich aus der Hauptsache: “An Gulasch und an Bier”, gesponsert vom Schurlwirt!
Die gute alte Zeit….
Den Text suche ich alle paar Monate raus… :
“Wir waren Helden. Wenn du nach 1978 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun.
Kinder von heute werden in Watte gepackt!
Wenn du als Kind in den 70er oder 80er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, daß wir so lange überleben konnten!
Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.
Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel. Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.
Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, daß wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.
Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mußten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen.
Niemand wußte, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!
Wir haben uns geschnitten, brachen uns Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer wir selbst. Keiner fragte nach “Aufsichtspflicht”. Kannst du dich noch an “Unfälle” erinnern?
Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht besonders. Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.
Wir hatten nicht:
- Playstation
- Nintendo 64
- X-Box
- Videospiele
- 64 Fernsehkanäle
- Filme auf Video
- Surround Sound
- eigene Fernseher
- Computer
- Internet-Chat-Rooms
Wir hatten Freunde!!!
Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten.
Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein.
Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns.
Wie war das nur möglich?
Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir auch nicht besonders viele Augen aus.
Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, mußte lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen. Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.
Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, daß die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei! So etwas!
Unsere Generation hat eine Fälle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Mißerfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wußten wir umzugehen.
Und du gehörst auch dazu.
Herzlichen Glückwunsch!”
Trotz allem… Ich bin froh, dass meine Kinder nicht mehr Schwermetalle inhalieren und in einem Auto mit ordentlicher Rückhaltevorrichtung sitzen!
Konzert der Ortsmusik Pillichsdorf
Die Ortsmusik Pillichsdorf: gewohnt souverän mit vielen publikumswirksamen Stücken und Multimediaunterstützung.
Viel mehr braucht man darüber nicht sagen.
Ich hingegen habe die Gelegenheit genutzt um auszuprobieren, wie meine Teleobjektive in dieser Low-Light Situtation zurechtkommen
… Faszinierend war, dass bei Brennweite 500 und 1/20 doch dank Bildstabilisator ab und zu was Brauchbares rausgekommen ist. (Ok, 99% Ausschuss, aber immerhin…)
Und natürlich auch der Nachwuchs:
Wien – Besuch im Technischen Museum
Nachdem ich jetzt schon einige Zeit nichts raus gebracht habe, hier wieder einmal etwas Privates.
Ferien sei Dank haben mich meine drei Damen am Freitag aus der Firma abgeholt. Danach war das Technische Museum angesagt, die Kinder haben den Spielplatz drinnen geliebt. Uns blieb noch eine halbe Stunde um das restliche Museum im Schnelldurchgang zu durchlaufen und die Wandlerkette in der letzten Minute der Öffnungszeit in Aktion zu sehen.
Interessanterweise ist keines der Kinder im Zug nach Hause eingeschlafen…
Pillichsdorf/Wien – Turmblasen auf St. Stephan
Die Pillichsdorfer Turmbläser haben heuer einen etwas weniger… frostigen Tag erwischt. Am 23.12. sind sie mit einer Horde Fans auf das Dach vom Stephansdom geklettert. (Gut, nicht geklettert, sondern mit einem Aufzug raufgefahren, es zählt der Gedanke
)
Wie immer hab ich meinen Job für die NÖN als Ausrede verwendet um bei einem interessanten Ereignis auf den Auslöser drücken zu können. Auf jeden Fall ist es ein Erlebnis am Dach von St. Stephan zu stehen und auf die (meist ein wenig verwirrt suchenden) Zuhörer hinunterblicken zu können.
Zusammenfassend läßt sich sagen: Es war überraschend kalt am Dach der Welt, oder besser am Dach von Wien.
Bei längerem Stehen schmolz der Rest des Schnees unter den Füßen und gefror kurze Zeit darauf wieder… Die Zehen haben´s gedankt!
Trotzdem wird einem bei “Es ist ein Ros´ entsprungen” das von den Mauern der Stadt wiederhallt warm ums Herz.
Und jetzt noch ein wenig “Kunst”:
Großengersdorf – Dorfmuseum 2009
Weil mich heute jemand gefragt hat, ob ich auch selber manchmal auf den Bildern drauf bin, wenn ich für die NÖN fotografiere…







































































