Tag 02 – London mit Überblick


Der Tag begann mit einem „full English breakfast“ im Hotel. An Auswahl und auch Qualität sollte das Premier Inn Croxley Green auch im Rest des Urlaubs unübertroffen bleiben. Natalia entdeckte die Freuden von Speck und Bratwürstel zum Frühstück.

Wir waren alle mehr als satt als wir einen Verdauungsspaziergang zur leider einen ordentlichen „Hatscher“ entfernten Tubestation Watford machten um uns Richtung Trafalgarsquare zu begeben.

Pikachu vor der National Gallery
Eine Ikone der Kultur… vor der National Gallery

Als wir uns eigentlich Richtung Themse begeben wollten, sah ich am Horizont etwas aufblinken, worauf wir einen Haken Richtung Buckingham Palace schlugen. Die Horseguards führten gerade ihren Wachwechsel durch. Allerdings vor den Barracks. Das Aufregendste an der Sache war allerdings die Wette mit den Kindern, ob alle Pferde während der Zeremonie ihre Äpfel legen oder nicht.

Horseguard
Changing of the Guards… the Horseguards

Ein Spaziergang durch den St. James Park und seinem Blumen- und Tierleben führte uns dann noch zum Wachwechsel der Infanterie, wo wir dann noch ein paar Bärenfellmützen am Horizont verschwinden sahen.

View of the Horseguard Barracks in Whitehall from St. James Park
Blick im St. James Park Richtung Whitehall

Vor dem Buckingham Palast gabs ein kurzes Picknick. Queen Victoria schaut noch immer mit strengem Auge über den Roundabout vor dem Wohnort der aktuellen Königin.

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Und an der nächsten Ikone von London vorbei zur South Bank.

Elizabeth Tower
Elizabeth Tower

Leider holte uns auf der Westminster Bridge die Realität ein wenig ein. Menschen hinterlassen noch immer Zeichen für ihr Mitgefühl im Gedenken an die Opfer des Terroranschlages dort.

Memorial for the victims of the Terrorattack on Westminster Bridge in front of the Houses of Parliament
Gedenken an die Opfer des Terroranschlages auf der Westminster Bridge vor den Houses of Parliament

Dann erklomm der Großteil der Familie (d.h. ich nicht) das Monument, ein Memorial für den großen Brand von London 1666. Meine Damen haben für den Aufstieg mit 311 Stufen auch ein Zertifikat bekommen!

The London Monument in Memory of the Great Fire of London 1666
The Monument

Schließlich stimmten wir uns auf den bald folgenden Besuch der Harry Potter Experience ein, indem wir den nahegelegenen (in der City of London ist eigentlich alles nahegelegen…) Leadenhall Market besuchten, der als Kulisse für eine Szene aus dem ersten Film gedient hatte.

Leadenhall Market
Leadenhall Market

Nach einer weiteren Stärkung mit viel „Babychino“ (geschäumte Milch mit Zucker, gratis in dem Sandwichshop im Bankviertel) fuhren wir mit der LDR (Light Docklands Railway) nach Greenwich, wo wir die Jagdbeute im Park des Royal Observatory waidgerecht verzehrten.

View from the Greenwich Observatory Hill
Blick vom Greenwich Observatory Hill Richtung ehemaligen Naval College und Docklands

Danach kehrten wir heim nach Watford und bereiteteten uns seelisch auf den nächsten Tag mit Exkursionen zur Harry Potter Experience und Legoland Windsor vor.

 

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Tag 01 – Ankunft in London


Nachdem dieser Blog doch einige Jahre brach gelegen hat, werde ich in Zukunft diesen Kanal doch wieder für die Veröffentlichung meiner Machenschaften verwenden.

Aber genug der Vorrede. Ich habe mir gedacht, dass ich unseren Urlaub 2017 in England als Einstieg verwenden werde.

Am 30. Juli 2017 „boardeten“ wir in Wolkersdorf die Direktverbindung zum Flughafen Wien Schwechat und waren noch guter Dinge am Nachmittag schon in Watford bei London den Park erkunden zu können. Leider hatte der Easyjet-Flug leichte Verspätung (fast 6 Stunden). Das war mir vor Jahrzehnten schon einmal passiert! Müssen meine bad vibrations sein…

Der erste Urlaubstag bestand also hauptsächlich in einer ausgiebigen Besichtigung vom Flughafen Schwechat, gefolgt von Diskussionen mit Europcar (keine Verständigung von Rentalcar über den Flug!) und ersten, holprigen Versuchen im Linksverkehr, bei dem wir in einer Art und Weise über die Straßen des Großraums London hoppelten, die mich an meinen Autofahrerfähigkeiten zweifeln ließen. Doch davon später mehr (Tag 3).

Im Premier Inn Croxley Green ließen wir uns bei Sandwiches vom lokalen Supermarkt in einem londontypisch winzigen Vierbettzimmer nieder und den Tag ausklingen. Da es schon dunkel  und die Gegend außerdem nicht besonders fotogen war, blieb auch die Kamera im Rucksack.

Dank Ultrabook und WLAN wurde unser Anspruch auf EU-Fahrgastenschädigung noch in der selben Nacht an Easyjet übermittelt. Und Respekt: wir hatten das Geld noch vor dem Rückflug auf dem Konto!

Ritter und Rost


So schnell geht ein Jahr vorbei. Es war wieder Zeit für´s Mittelalterfest in Wolkersdorf. Nur dass dieses Jahr die kleine Eiszeit zugeschlagen hat. War der erste Event beinahe überlaufen und von wohlig-warmen Sonnenstrahlen geprägt, so schiffte es in Strömen Samstags und Sonntags. Dann erbarmte sich Petrus doch der Kreuzritter und ließ die Sonne am späten Nachmittag des zweiten Tages durchblitzen.

Dennoch spulten die Performer, egal ob Ritter, Burgfräulein, Gaukler, Musiker oder Koch ihr Programm eisenhart ab. Respekt!

 

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Helden des Alltags


Es ist Mittwoch. Durch die Gnade des späten Erwachens habe ich von den Folgen der Betriebsversammlung der Öffis nichts mitbekommen. Die Angestellten der Wiener Linien haben Angst vor ihren Fahrgästen. Erschütternd. Dann werden Erinnerungen aus dem öffentlichen Nahverkehr wach… Ok nicht im Bereich der Wiener Linien, sondern mehr der ÖBB, aber trotzdem. Es ist auch nicht mehr ganz aktuell weil es schon einige Jahre her ist, entschuldigt auch nichts, ist eher eine Hommage an das stille Heldentum eines Zugbegleiters.

Der Vorhang öffnet sich, es ist Sommer, über 30° Hitze, die Schnellbahn Richtung Mistelbach hat Verspätung. Vielleicht weil die Schienen bei drei Dutzend Krügeln länger werden, der Grund ist im Dunkel der Geschichte verschwunden. Der Blaue Blitz quält sich in die Station Praterstern, wo er und die Fahrgäste ächzend stehen bleiben. Eine rote Erscheinung bringt Leben in die Garnitur. Auf dem gegenüberliegenden Gleis steht die Zukunft! Ein neuer Zug mit vielen Talenten darunter eine Klimaanlage! Die Unglücklichen, die nicht im Sitzen schwitzen dürfen, sind die Ersten, die den Weg über den Bahnsteig, der beinahe so breit wie lang ist, antreten. Der eingefahrene Zug leert sich etwas, es gibt sogar wieder einen Schnapper Luft zum Atmen. Der gelernte Wiener weiß aber was jetzt kommt: kaum ist die Hand des schnellsten Zugwechslers in der Nähe des Sensorknopfes angekommen, kaum reckt sich der Finger in Richtung grünes Licht so erlöscht mit finaler Entschlossenheit die Möglichkeit pünktlich(er) nach Hause zu kommen. Game Over. Die Sitzenbleiber feixen innerlich ein wenig, als die Aussteiger reumütig in den Umluftofen zurückkehren, der nicht einmal durch den Fahrwind ein wenig Abkühlung erfährt. Die Hoffnung stirbt zuletzt, dass die Reise jetzt doch weitergehen kann. Es dauert noch eine Viertelstunde in brütender Hitze, bis sich der Zug bequemt die Station zu verlassen. In dieser Zeit erreicht ein junger Mann die S-Bahn. Mit detektivischem Scharfsinn kann jeder sehen, dass er auf dem Weg zur Donauinsel ist, in einem durchschwitzten T-Shirt und einer Badehose, die keiner Büroklammer mehr Platz bietet. Und demnach schwarzfährt. Jetzt tritt der eigentliche Held des Dramoletts auf. Der unbesungene Zugbegleiter, der einem Adler gleich, der über dem Bahnhofsbiotop kreist, die Feldmaus bei ihrem hochkriminellen Akt erspäht hat. Kaum wähnt sich der blinde Passagier in Sicherheit, öffnet sich mit drohendem „Klack“ die Tür des Begleiterabteils… Da kein Bollwerk von Mitreisenden zwischen ÖBB-Angestelltem und Fahrgast steht, muss letzterer mit verschämtem Kopfschütteln zugeben, dass er keinerlei Berechtigung besitzt zwei Stationen Richtung Abkühlung zu fahren. Mit mittlerweile zusammengekommener fast halbstündiger Verspätung. Der Zugbegleiter greift in die Tasche und reicht ihm einen Fahrschein für eine Einzelfahrt: „Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten.“ Haben sie das jetzt wirklich geglaubt? Weil man einem Nackerten nicht in die Tasche greifen kann?  Dann hätte ich da ein Problem mit dem Geld meine nigerianischen Onkels, an das ich nicht persönlich heran kann weil…  Nein, es erfolgt natürlich ein hoheitsvolles: „Ausweis bitte“. Nachdem sich kein Dokument auf wundersame Weise aus heißer Luft materialisiert steigen die beiden Darsteller aus, es wird die Polizei gerufen, amtsgehandelt. Zu meinem Glück. Fahrscheinbewehrt, aber an diesem Tag von überraschend geringer Frustrationstoleranz wäre ich damals vielleicht als einer jener neuerdings seltsam aggressiven Benutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln aufgefallen!

 

Eröffnung Kläranlage GAV in Pillichsdorf


Die Eröffnung der Kläranlage in Pillichsdorf war ein Ereignis, dass eher ruchbar als publik gemacht wurde. Nachdem es einige Geburtswehen gegeben hatte, eine Bürgerinitiative „Uns stinkts“, ein Berufungsverfahren bis zum Obersten Verwaltungssenat und schließlich ein menschlich unbefriedigendes aber juristisch bindendes Ende, waren die Besucher natürlich sehr gespannt, ob die Technik hielt, was die Ausschreibung versprochen hatte.

Landesrat Karl "Carlo" Wilfing greift nach den Sternen
Landesrat Karl „Carlo“ Wilfing greift nach den Sternen

Auch Landesrat Wilfing war angereist und eröffnete offiziell die Kläranlage. Die ist zwar schon seit 2011 in Betrieb, aber jetzt ist sie halt offiziell offen. Und viel imposanter!

Bürgermeister sowohl der beteiligten Gemeinden als auch Gäste. Warum stehen bei solchen Anlässen eigentlich immer aller herum, als wären sie in der Sonntagsmesse?
Bürgermeister sowohl der beteiligten Gemeinden als auch Gäste. Warum stehen bei solchen Anlässen eigentlich immer alle herum, als wären sie in der Sonntagsmesse?

Stolz konnte also Alt-Bürgermeister Norbert Heurteur aus Wolkersdorf, der eine der treibenden Kräfte hinter dieser Version der Bauausführung war und jetzt noch Obmann des GAV ist, über sein erfolgreiches Projekt blicken.

Alt-Bürgermeister Heurteur aus Wolkersdorf auf der Suche nach dem Alt-Bürgermeister aus Wolkersdorf...
Alt-Bürgermeister Heurteur aus Wolkersdorf auf der Suche nach dem Alt-Bürgermeister aus Wolkersdorf…

Die Konkurrenz durch ein Begräbnis in Großengersdorf war allerdings überwältigend. So waren ein paar hartnasige Besucher erschienen, die noch zusätzlich keine Scheu vor dem Wetter zeigen durften.

Trotz dieser trüben Wolken über der Kläranlage sieht die Zukunft gar nicht so schlecht aus
Trotz dieser trüben Wolken über der Kläranlage sieht die Zukunft gar nicht so schlecht aus

Zusätzlich wurden auf dem Dach noch Photovoltaikanlagen aufgestellt. Die gewonnene Energie macht das Werk zwar nicht autark, ist aber zumindest ein Zeichen für den richtigen Weg.

Dachbegrünung auf den neuen und gut versiegelten SBR Tanks
„Dachbegrünung“ auf den neuen und gut versiegelten SBR Tanks

Die Tanks wurden auch ein wenig in der Landschaft kaschiert.

Gut versteckt, tief im Wald,... liegt mein Haus und mein Labor...
Gut versteckt, tief im Wald,… liegt mein Haus und mein Labor…

Eine Schaltzentrale gibt´s natürlich auch noch, von der aus die ganze komplexe Anlage gesteuert wird.

Eröffnung Kläranlage GAV
Schaltzentrale, ausnahmsweise einmal zugänglich.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Befürchtungen der Anrainer wohl unbegründet sein dürften, dass sich im Gegenteil deren Situation sogar gebessert haben könnte. Das ist sicher auch zu einem guten Teil den nachträglich hinzugefügten Biofiltern für die Abluft zuzuschreiben.

Sonne, Wind und Energie. Und unter uns blubber sanft und unhörbar die Suppe, die wir alle täglich das Klo runterspülen...
Sonne, Wind und Energie. Und unter uns blubbert sanft und unhörbar die Suppe, die wir alle täglich das Klo runterspülen…

„Na Ja“ in Pillichsdorf


Martin Neid hat in Pillichsdorf sein neues Buch namens „Na Ja“ vorgestellt. Eigentlich sollte es ja in Obersdorf sein, aber irgendwie haben „Miss Moravia“ und er in letzter Sekunde zum Heurigen Faber in der Pillichsdorfer Kellergasse gewechselt. Schön war’s, lustig war´s und KALT war´s!

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Mittelalterfest in Wolkersdorf im Weinviertel


Das Mittelalterfest in Wolkersdorf im Weinviertel hatte wirklich alles was man sich erwarten konnte!

Als erstes wäre da das Schloss,…

011-20130525-SLT-A65V-DSC08562 Wolkersdorf im Weinviertel Mittelalterfest
Schloss Wolkersdorf und Pelze

dann natürlich edle Ritter im Kampf,…

002-20130525-SLT-A65V-DSC08053 Wolkersdorf im Weinviertel Mittelalterfest
Edle Recken im Zweikampf

ebenso Prinzen und Prinzessinen,…

Prinzessin und zukünftiger Gemahl...
Prinzessin und zukünftiger Gemahl…

lustige Gaukler,…

Und jetzt das Ganze noch im Kopfstand!
Und jetzt das Ganze noch im Kopfstand!

anmutige Damen,…

Buntes Treiben auf der Bühne...
Buntes Treiben auf der Bühne…

bunte Troubadure,…

Beat it!
Beat it!

joviale Händler,…

Bitte sehr der Herr...
Bitte sehr der Herr…

Speis,…

Das Spanferkel heißt Susi... ECHT!
Das Spanferkel heißt Susi… ECHT!

Trank,…

Cooler Becher
Cooler Becher

magische Amulette,…

Hax Pax Sax
Hax Pax Sax

und natürlich unbedingt nötig: ein Wikinger mit Hunnenbogen??????

Historische Melange
Historische Melange

 

 

Ostern in Dresden


Spaziergang in Rabenau
Familie Osterhase im Schnee

Aber abgesehen vom Wetter war´s toll!

Die gerade wiederaufgebaute Frauenkirche
Die gerade wiederaufgebaute Frauenkirche

Eine Stadt, die gerade neu alt aufgebaut wird… Die Frauenkirche ist gerade 8 Jahre alt!

Die Semperoper
Die Semperoper

Das ist auch so ein Monument der Beharrlichkeit. In dieser Form wurde die Semperoper zum dritten (!) Mal noch zu DDR-Zeiten gebaut.

Das Residenzschloss
Das Residenzschloss

Im Residenzschloss ist unter anderem die Galerie neuer Meister untergebracht. Außerdem gibt´s eine interessante Verbindung zu den alten Stallungen.

Joanneum
Joanneum

High Life für die Pferde des Sachsenkönigs! An der Außenseite hat man das größte Porzellanbild der Welt angebracht. Alle sächsischen Kurfürsten und Könige bis auf den letzten, August Wilhelm III. Der hat gesagt: „Macht doch eiern Dregg aleene!“ Wenn wir dasselbe machen wollten, müßten wir ein Mosaik aller Wolkersdorfer Bürgermeister aus Mannerschnitten am Kreisverkehr anbringen.

Fürstenzug
Fürstenzug

Im Zwinger ist dann die Galerie *alter* Meister untergebracht.

Zwinger - Galerie alter Meister
Zwinger – Galerie alter Meister

Und natürlich eine Porzellanuhr aus Meißner Porzellan!

Zwinger
Porzellanuhr

Und die Elbe ist auch noch da.

Elbufer, Brühl´sche Terrasse
Elbufer, Brühlsche Terrasse
Elbufer, Postkasterl
Elbufer, Postkasterl
Loschwitz, Leonhardi-Museum
Loschwitz, Leonhardi-Museum

Ein wirklich *tolles* Erlebnis ist die Bastei, in der sächsischen Schweiz. Sogar bei dem Sauwetter war´s ganz schön lebendig dort oben. Ich glaub auf´s Wort, dass man im Sommer dort manchmal die Steine vor lauter Leuten nicht sehen kann!

Bastei, Sächsische Schweiz
Bastei, Sächsische Schweiz

„Basic Six“ und „Wodo Connection“ im babü


Wodo Connection und Basic Six mit Bandleader Alexander Blach-Marius
Wodo Connection und Basic Six mit Bandleader Alexander Blach-Marius

Und wieder einmal im babü!
„Basic Six“ und „Wodo Connection“ die zwei Formationen für den Bandwettbewerb podium.jazz.pop.rock traten zum „Eckenabschleifen“ im Wolkersdorfer babü auf. Nicht dass es noch allzuviele Ecken und Kanten gegeben hätte. Auf jeden Fall kam am Ende in St. Pölten ein 2. und 3. Platz heraus. Nächster Auftritt: 7. September 18:00 am Hauptplatz.